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Blog·Englische Grammatik
Used To vs Would: Über Vergangenes auf Englisch sprechen

Used To vs Would: Über Vergangenes auf Englisch sprechen

International English Test·16 Sept 2026·3 Min. Lesezeit
#used to vs would#past habits#past tense#common mistakes#grammar

Used to und would sind die zwei wichtigsten Formen, mit denen das Englische über vergangene Gewohnheiten und Routinen spricht. In vielen Sätzen sind sie austauschbar – genau deshalb ist eine klare Regel wichtiger als eine lange Liste: Nur used to kann vergangene Zustände beschreiben. Wer das verinnerlicht hat und seinen Satz zeitlich einordnet, erzählt Vergangenes auf Englisch deutlich flüssiger.

Beide Formen funktionieren bei wiederholten Handlungen in der Vergangenheit

Wenn Sie etwas beschreiben, das sich in der Vergangenheit immer wieder ereignet hat, sind beide Formen korrekt.

  • Every summer we used to visit my grandparents.
  • Every summer we would visit my grandparents.
  • She used to walk to school.
  • She would walk to school.

Bei Gewohnheiten und Routinen – also bei Handlungen, die Sie wiederholt ausgeführt haben – können Sie frei wählen, und die Bedeutung bleibt dieselbe. Diese Überschneidung erklärt, warum die beiden Formen anfangs verwirrend wirken.

Nur used to funktioniert bei vergangenen Zuständen

Hier liegt die entscheidende Regel. Ein Zustand – zum Beispiel irgendwo wohnen, etwas besitzen oder etwas mögen – ist keine wiederholte Handlung, und would kann ihn nicht beschreiben.

  • I used to live in Berlin. (nicht: "I would live in Berlin")
  • He used to have a motorbike. (nicht: "He would have a motorbike")
  • We used to love that programme. (nicht: "We would love that programme")

Geht es darum, wie die Dinge einfach waren – und nicht darum, was Sie aktiv immer wieder getan haben –, ist used to die einzige Möglichkeit. (Für eine einzelne, in einem bestimmten Moment laufende Handlung eignet sich übrigens keine der beiden Formen; dafür ist das past continuous zuständig, wie in I was reading when she called.)

Would braucht meist einen zeitlichen Rahmen

Da would auch andere Aufgaben hat – zum Beispiel im Conditional: I would help if I could –, liest es sich bei vergangenen Gewohnheiten am klarsten, wenn Sie zunächst den zeitlichen Kontext setzen.

  • When I was young, we would spend whole days at the lake.
  • Back then, he would always arrive early.

Beginnt ein Satz unvermittelt mit would – „We would spend whole days at the lake" –, klingt er im ersten Moment wie ein Konditional. Used to vermeidet diese Doppeldeutigkeit, weshalb es häufig der angenehmere Einstieg ist.

Kurze Orientierungshilfe

Fragen Sie sich: Beschreibe ich eine Handlung oder einen Zustand? Ein Zustand, also wie die Dinge waren? Nur used to. Eine wiederholte Handlung? Beide Formen sind möglich – wobei would am besten mit einem zeitlichen Rahmen funktioniert. Ein kurzer Merksatz hält beides fest:

"We used to live by the sea, and on summer evenings we would walk along the shore for hours."

Über die Vergangenheit zu sprechen ist das Herzstück fast jeder Geschichte – ob im Vorstellungsgespräch bei einem deutschen Unternehmen, in einer Bewerbung auf eine internationale Stelle oder im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen. Andere häufig verwechselte Paare wie house vs home und should vs ought to lohnt es sich, parallel dazu zu wiederholen. Ein kostenloser Englisch-Einstufungstest zeigt Ihnen, wie sicher Ihre Grammatik beim Erzählen ist – eine der Fähigkeiten, die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner sofort wahrnehmen.

Häufige Fragen

Beide Formen beschreiben wiederholte vergangene Gewohnheiten, und bei Handlungen sind sie oft austauschbar: Every summer we used to visit the coast oder Every summer we would visit the coast. Der entscheidende Unterschied: used to funktioniert auch für vergangene Zustände, would dagegen nicht. Man kann sagen I used to live in Hamburg, aber nicht I would live in Hamburg mit derselben Bedeutung.
Would beschreibt ausschließlich wiederholte Handlungen, nicht Situationen, die einfach fortbestanden. Irgendwo wohnen, etwas besitzen oder etwas mögen sind Zustände, keine Handlungen – deshalb steht dort used to: I used to have long hair, I used to love spinach. Would in diesen Sätzen klingt entweder falsch oder verändert die Bedeutung grundlegend.
In der Regel ja. Da would allein leicht mit dem Konditional verwechselt werden kann (I would go if ...), wirkt es für vergangene Gewohnheiten am natürlichsten, wenn zunächst ein zeitlicher Kontext gesetzt wird: When I was a child, we would spend hours outside. Used to ist von sich aus eindeutiger – und daher oft der sicherere Einstieg, zum Beispiel in einer Bewerbung oder einem Vorstellungsgespräch auf Englisch.
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Redaktionsteam von International English Test

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