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Blog·Englische Grammatik
Make vs Do: Das richtige Verb wählen [2026]

Make vs Do: Das richtige Verb wählen [2026]

International English Test·23 Aug 2026·3 Min. Lesezeit
#make vs do#collocations#grammar#common mistakes#verb choice

Make und do gehören zu den schwierigsten Wortpaaren im Englischen, weil es keine Regel gibt, die ausnahmslos funktioniert. Muttersprachler denken darüber nicht nach – sie haben schlicht gelernt, welches Substantiv welches Verb verlangt. Das klingt zunächst frustrierend, ist in der Praxis aber eine gute Nachricht: Sobald Sie die häufigsten festen Verbindungen kennen, löst sich das Problem wie von selbst. Dieses Paar bleibt auch weit über das Mittelstufenniveau hinaus schwierig, also ist es vollkommen normal, damit zu kämpfen.

Es gibt jedoch eine brauchbare Grundregel – auch wenn sie Ausnahmen kennt.

Die Grundregel: Erzeugen versus Ausführen

Make deutet in der Regel darauf hin, dass etwas Neues entsteht oder erzeugt wird. Do deutet darauf hin, dass eine Handlung oder Tätigkeit ausgeführt wird.

  • make (erzeugen oder herstellen): make a cake, make a plan, make a mistake, make a noise, make money.
  • do (eine Handlung ausführen): do the washing, do your homework, do a job, do exercise, do business.

Der Test, der meistens funktioniert: Entsteht danach etwas Neues – ein Kuchen, ein Plan, eine Entscheidung –, greifen Sie zu make. Führen Sie lediglich eine Tätigkeit aus, ohne dass ein neues Objekt entsteht, greifen Sie zu do. Diese Verbindungen als feste Einheiten zu lernen ist weitaus zuverlässiger als zu übersetzen – dasselbe Prinzip gilt übrigens für Collocations im Englischen insgesamt.

Die wichtigsten Verbindungen zum Einprägen

Da die Grundregel nicht immer greift, ist es am sichersten, die häufigen Kollokationen als ganze Phrasen zu lernen.

  • make: make a decision, make a choice, make an effort, make a difference, make friends, make sure, make progress.
  • do: do your best, do the shopping, do the dishes, do harm, do damage, do someone a favour, do research.

Beachten Sie: „do someone a favour" und „make an effort" brechen die saubere Logik – genau deshalb ist Auswendiglernen hier sinnvoller als logisches Herleiten.

Ein kurzer Selbsttest

Make oder do?

  1. I need to ___ a decision by Friday.
  2. Could you ___ me a favour?
  3. She wants to ___ progress this term.
  4. He has to ___ the washing up.

Antworten: 1. make (ein Ergebnis entsteht). 2. do (feste Verbindung). 3. make (ein Ergebnis entsteht). 4. do (eine Tätigkeit).

Wenn Sie bei zwei und vier gezögert haben, sind genau das die Paare, die Sie gezielt üben sollten – die Grundregel „Erzeugen vs. Ausführen" nimmt Ihnen den Rest ab. Im Englischen passiert das immer wieder: Zwei gewöhnliche Wörter teilen sich eine Aufgabe, und die Grenze ist unsichtbar, bis jemand sie aufzeigt – genau wie bei house vs home. Auch Modalverben funktionieren so: may vs might trennt Wahrscheinlichkeitsgrade, must vs have to trennt die Herkunft einer Verpflichtung. Ein kostenloser Englisch-Einstufungstest zeigt Ihnen, ob solche Kollokationsentscheidungen bei Ihnen bereits automatisch ablaufen oder ob Sie sie noch auf Ihre Übungsliste setzen sollten.

Häufige Fragen

Als grobe Orientierung gilt: make deutet darauf hin, dass etwas Neues entsteht oder erzeugt wird, während do das Ausführen einer Handlung oder Tätigkeit beschreibt. Man sagt make a cake, make a plan oder make a mistake, weil dabei etwas Neues entsteht; man sagt do the housework, do your homework oder do a job, weil man eine Aktivität ausführt. Die Regel ist nicht vollständig, daher müssen die häufigsten festen Verbindungen trotzdem auswendig gelernt werden.
Es heißt make a decision, nicht do a decision. Eine Entscheidung ist etwas, das man im Geist erzeugt oder hervorbringt – deshalb steht sie mit make. Dieselbe Logik gilt für make a choice, make a plan und make an arrangement: All das sind Ergebnisse, keine bloßen Tätigkeiten.
Im Deutschen wird für beide Bedeutungen oft ein einziges Verb verwendet – zum Beispiel 'machen' –, sodass Lernende keine klare Entsprechung in ihrer Muttersprache haben. Erschwerend kommt hinzu, dass das Englische feste Verbindungen kennt, die der Erzeugen-versus-Ausführen-Logik widersprechen, wie etwa do someone a favour. Der zuverlässigste Weg ist daher, die häufigsten Kollokationen direkt auswendig zu lernen.
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Redaktionsteam von International English Test

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